Was ist die Matrix?

Wir haben die Matrix als Instrument entwickelt, mit dem sich Ideen und Anforderungen für ein sozial, ökonomisch und ökologisch verträgliches Leben, erfasst nach Basisgütern (Grundbedürfnissen) und Lebensbereichen, festhalten lassen. Sie ist dazu geeignet, sich den eigenen Lebensstil einmal bewusst zu machen und auf Suffizienz hin zu hinterfragen. Ihre 56 Felder ergeben sich aus sieben Basisgütern mal acht Lebensbereichen.

Die Basisgüter  – sieben an der Zahl – legen wir nach dem Buch „Wie viel ist genug?“ von Robert und Edward Skidelsky zugrunde. Die Autoren fragen, wie viel (oder wenig) es braucht, um ein gutes Leben zu haben. „Ein gutes Leben“ hat ein Mensch dann, wenn alle sieben Grundbedürfnisse vollständig erfüllt sind. Die Basisgüter sind das sine qua non einer anständigen Existenz jedes einzelnen der sieben Milliarden Erdenbürger. Bei der Verteilung knapper Ressourcen müssen sie Priorität haben. Die Erfüllung der Basisgüter spielt sich in acht Lebensbereichen ab.

Die übergeordneten Leitfragen beim Füllen der Matrixfelder lauten: „Was habe, bekomme oder tue ich bereits dafür, dass mein Leben gut ist?“ oder „Was wünsche ich mir für ein gutes Leben?“. In der Matrix können also Istzustände und Wünsche erfasst werden. Kein Leben ist perfekt suffizient, wir alle haben eine eigene Biografie und einen persönlichen Erfahrungshorizont, unterliegen selbst- und fremdbestimmten Wünschen und Zwängen. Ein ruandesischer Kaffeebauer wird die Matrix mit anderen Inhalten füllen als ein französischer Manager bei einem internationalen Konzern oder eine Schülerin aus Polen. Beim Ausfüllen gibt es kein Richtig und kein Falsch. Es geht lediglich darum, das eigenen Leben in seinen ganzen Handlungsfacetten unter dem Leitgedanken der Suffizienz zu beleuchten.

Hier gehts zur Matrix … viel Spaß beim Ausfüllen!    Suffizienzmatrix – BUND_HD

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