Denkanstoß/Praxistipp/Veranstaltung

Durstige Güter

Wasserhahn_kleinHeute, am 22. März 2017 um 18 Uhr, findet die Eröffnung der BUND-Ausstellung Durstige Güter im Welthaus am Heidelberger Bahnhof statt.

Durstige Güter? Heißt das, alles was wir im Supermarkt und sonst wo einkaufen, ist durstig? Ja, genau das bedeutet es. Für die Herstellung aller Produkte wird Wasser benötigt, zuweilen sogar viel davon, und zwar an dem Ort, wo die Güter produziert wurden. In einer globalisierten Welt heißt das, der Wasserverbrauch all der Dinge im Supermarkt fand an irgendeinem – unter Umständen sehr weit entfernten – Punkt unseres Planeten statt. Diese Art von Wasserverbrauch ist gemeint, wenn im Zusammenhang mit dem Wasserverbrauch bei der Güterproduktion von „virtuellem Wasser“ gesprochen wird.

An manchen Orten ist die ausgiebige Nutzung des Lebenselixiers Wasser kein Problem, an anderen Orten jedoch leiden die Natur und die dort lebenden Menschen darunter. Dann kommt es unter Umständen zu regionalen ökologischen Krisen, Fluchtbewegungen und manchmal auch Kriegen.

Was können wir tun, um das zu vermeiden? Können wir alle Artikel im Supermarkt auf ihren virtuellen Wasserverbrauch hin durchleuchten, um dann nur das zu kaufen, was unproblematisch ist? Ganz einfach ist das nicht. Siegel, die uns beim Einkauf leiten können, gibt es zwar, sie bieten aber meist nur eine grobe Orientierung. Die Ausstellung Durstige Güter deutet an, in welche Richtung diese Siegel sich weiterentwickeln könnten und müssten, um den Produktionsfaktor Wasser besser widerzuspiegeln.

Doch eine gewisse Orientierung bieten die Siegel schon heute. Und unter Berücksichtigung von ein paar einfachen Faustregeln entscheidet man sich beim Einkauf dann meistens richtig: regional, ökologisch, weniger Fleisch und wenn, dann nicht aus Massenproduktion.

Mehr Infos gibt es unter www.durstige-gueter.de
Hier ist auch zu erfahren, wann und wo man die Wanderausstellung besuchen kann und wie man sie ausleiht. Viel Spaß beim Schmökern!

In allen „Wasser-Zweifelsfällen“ hilft gerne auch die Heidelberger Umweltberatung weiter: 06221-25817

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